Dennis Schröder ist Niedersachsens Kampagnenbotschafter
Wenn Dennis Schröder in der US-amerikanischen Profiliga NBA ein Spiel beendet, ist der Basketballabend für ihn noch nicht vorbei. Denn egal wo er sich befindet, egal wieviel Uhr es ist: Die Spiele der Basketball-Löwen Braunschweig schaut Dennis Schröder sich live an. Und das seit rund 13 Jahren. Die durchschnittliche Karriere von NBA-Spielern liegt bei vier bis fünf Jahren: Schröder spielt seit 2013 in der amerikanischen Profi-Liga Basketball.
Er ist Basketballweltmeister 2023, Europameister 2025, MVP (Most Valuable Player der wichtigste Spieler) in beiden Turnieren, Kapitän der deutschen Nationalmannschaft und: ein Niedersachse.
“Ich werde zu 1000 Prozent nochmal bei den Löwen spielen, selbst wenn es nur auf einem Bein ist”, sagt Schröder in einem Interview mit Youtuber Leeroy Matata.
Schröder: Niedersachsen auf die Eins
Als Teenager wird er im Braunschweiger Prinzenpark entdeckt, gefördert und wird bei den Basketball Löwen Braunschweig zum Bundesliga-Spieler, bevor er als 19-Jähriger in die NBA gedraftet wird. 2018 steigt er bei dem Verein als Gesellschafter ein und hilft ihm so aus der finanziellen Krise.
Egal, wo ich spiele, Niedersachsen bleibt meine Base. Ich bin stolz, Teil dieser Region zu sein.
So unterstützt er nicht nur seinen Verein, sondern eine gesamte Region.
Nils Mittmann, Geschäftsführer der Basketball Löwen Braunschweig, ist sich sicher: Ohne Dennis Schröder würde es den Basketballstandort Braunschweig nicht mehr geben, sagt er in einer NDR-Dokumentation. “Er hat sich in der Krise sehr engagiert, und auch bei Transferthemen und Spielernetzwerken ist er eine große Hilfe. Er ist immer da, das zeichnet ihn aus.”
Braunschweigs Bürgermeister Thorsten Kornblum stimmt mit ein. Als sich Schröder 2025 in das Goldene Buch der Stadt einträgt, sagt Kornblum: “Braunschweig ist stolz auf dich. Du bist nicht nur einer der bedeutendsten Söhne unserer Stadt, sondern auch Vorbild für so viele Jugendliche. Du hast deine Wurzeln nie vergessen.”
Das sieht auch Dennis Schröder selbst so. “Mich zieht es immer wieder hierher zurück, denn in Niedersachsen ist Großes möglich. Egal, wo ich spiele, Niedersachsen bleibt meine Base. Hier sind meine Wurzeln, meine Familie, meine Freunde und mein Herzensprojekt, die Braunschweiger Löwen. Ich bin stolz, Teil dieser Region zu sein.”
Dennis Schröder als Kampagnenbotschafter des Landes Niedersachsen
Es ist nicht nur sein Einstieg als Gesellschafter der Basketball Löwen Braunschweig: Mit der Initiative “jump4future” will Schröder Kinder aus der Region Braunschweig-Wolfsburg “korb-fit” machen und stärkt so die regionale Basketballförderung. Genauso wie mit der Dennis Schröder Basketball Academy. Darin hat der NBA-Star einen Raum geschaffen, um Talente in der Region Braunschweig nachhaltig zu fördern und zu entwickeln. Zum Schuljahr 2026/2027 öffnet in Braunschweig eine bilinguale Grundschule, damit Kinder bereits im frühen Alter weltoffen und global interagieren lernen – initiiert und finanziert von Schröder.
Dennis Schröder fördert junge Menschen in seiner Heimatregion und lebt auf diese Weise vor, wie man Großes erreichen kann, wenn man entschlossen und mutig genug ist, etwas zu verändern. Und wie man dabei bodenständig bleibt. Typisch niedersächsisch eben.
Diese Verbundenheit zeigt Dennis Schröder nun auch als Kampagnenbotschafter des Landes Niedersachsen. Für das Standortmarketing leiht der Niedersachse deswegen Gesicht und Stimme des Imagefilms.

Für den KI-basierten Kampagnenfilm wurde Niedersachsens Kampagnenbotschafter Dennis Schröder vor einem Green Screen gefilmt. Bild: Niedersachsen.next
Der mithilfe von KI produzierte Film setzt den 32-Jährigen augenzwinkernd in Szene: etwa auf einem Hannoveraner am Nordseestrand, auf einem Boot im Offshore-Windpark Borkum Riffgrund, beim Kuhmelken oder als Denkmal vor der Leibniz-Universität Hannover.
Für die Dreharbeiten ist Dennis Schröder vor einem Greenscreen gefilmt worden. Auch wenn er mit seinem aktuellen Club aus Cleveland mitten in den Playoffs der NBA-Saison 2025/2026 steckte: Für Niedersachsen nimmt sich Schröder Zeit.
